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By Stefan Lüddemann

Der Kulturjournalismus befindet sich im Umbruch. Das klassische Feuilleton steht unter Begründungsdruck, gleichzeitig wachsen Formate und Zuständigkeiten des Kulturjournalismus. Das vorliegende Buch gibt einen aktuellen Überblick über ein zentrales Feld der medialen Arbeit. Die Darstellung reflektiert Kultur- und Rollenverständnis von Kulturjournalisten, verortet Kulturjournalismus im Beziehungsgefüge zwischen Kulturinstitutionen und Rezipienten. Im Blickpunkt stehen Beispiele gelungener Praxis und die Frage: Wie plant und schreibt guy eigentlich guten Kulturjournalismus?

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Und das sind zu einem guten Teil jene ethischen Standards, die Journalisten darauf festlegen, unabhängig von Interessen Dritter zu berichten und zu bewerten. Kulturjournalisten sind nicht Kulturinstitutionen oder Künstlern verpflichtet, sondern der Öffentlichkeit, die mit Informationen und Bewertungen, kurz mit Stoff für ihren eigenen Diskurs versorgt werden möchte. 4 Adressaten: Leser, User, Nutzer Leserorientierung, Leser-Blatt-Bindung, Leserinteresse: Viele Begriffe aus der Fach- und Berufssprache der Journalisten rücken einen zentralen Bezug in das Zentrum des Interesses – den zu den Adressaten der eigenen Medienarbeit.

Das sind heute vor allem Sponsoren und Sammler, also Personen, die Kennerschaft und ökonomische Mittel miteinander kombinieren. 2 Institution: Kulturjournalismus im Beziehungsgefüge 31 Kulturmacher und Kulturjournalisten sind einander Gesprächspartner und Konkurrenten. Im Gegensatz zu dieser geheimen Nähe scheint das Verhältnis von Journalisten und Künstlern geklärter zu sein – gerade im Sinn der Distanz. Künstler werden für Kulturjournalisten zum Gegenstand der Beurteilung und, gerade als prominenter oder gar Starkünstler, vor allem zum gesuchten Interviewpartner.

Dafür werden in den letzten Jahren verstärkt Gesprächsrunden einberufen. Marktforscher diskutieren dann mit den Leserinnen und Lesern konkrete Zeitungsausgaben in Bezug auf Themenwahl, Nutzungsverhalten und andere Aspekte mehr. Das von dem Schweizer Medienanalysten Carlo Imboden erfundene Messverfahren „Readerscan“ scheint indessen etwas an Relevanz verloren zu haben. Kurz nach der Jahrtausendwende machten sich mehrere Medienhäuser daran, für ihre Tageszeitungen Leserquoten mit diesem Verfahren zu erheben.

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